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Begeisterung für die gute Sache - Die Pflegelehrerin und Gemeindepädagogin Irmgard Daser wurde 99 Jahre alt

Diakonisse Irmgard Daser steht für die evangelische Mädchenarbeit und Pflegebildung der 1930er bis 1970er Jahre.


Am 20. Januar 2015 ist die Krankenschwester, Säuglingspflegerin, Gemeindehelferin und Unterrichtsschwester Diakonisse Irmgard Daser 99 Jahre alt geworden. Über drei Jahrzehnte arbeitete sie als Lehrkraft an den Krankenpflegeschulen des Diakonissenmutterhauses der Olgaschwestern, davon 16 Jahre an einer der Vorgängerschulen des EBZ, der Schule am Karl-Olga-Krankenhaus in Stuttgart. Doch weit über ihre Unterrichtstätigkeit hinaus war sie für junge Frauen prägend, die in den fünfziger, sechziger und noch in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts in die Krankenpflege und andere Helferberufe eintraten.



Sie lebte ihnen ein Berufsverständnis vor, das die Liebe zum Menschen eng mit der christlichen Glaubensüberzeugung verband. Zugleich zeigt ihr Werdegang, welchen Reichtum an Erfahrungen und Begegnungen das Leben einer Diakonisse, das ganz im Dienst am anderen steht, auszeichnen kann. Noch im höchsten Alter ist Schwester Irmgard die Fähigkeit nicht abhandengekommen, die sie von jeher ausgezeichnet hat: sich von der guten Sache begeistern zu lassen und andere mit dieser Begeisterung anzustecken. Untergemischt in diese Arbeits- und Lebensmotivation ist bei ihr aber öfter auch eine Prise Humor, die dem Ernst des Anliegens ein bisschen die Schwere nimmt.

Prägung durch die evangelische Mädchenarbeit

Irmgard Daser kam in dem Filderort Rohr, heute ein südlicher Stadtteil Stuttgarts, zur Welt. In schwäbisch-bürgerlichem Umfeld verbrachte sie eine recht unbeschwerte Kindheit und Jugend. Ihr Vater, Wilhelm Daser, gebürtig aus Kirchheim/Teck, hatte nach Theologiestudium und Pfarrvikariat umgesattelt und noch einmal studiert, nun Bauingenieurwesen. Als Bau-, dann Oberbaurat hatte er in der württembergischen Gebäudebrandversicherungsanstalt eine leitende Stelle. Ihre Mutter Julie, geborene Heimsch, die aus einer Esslinger Apothekerfamilie stammte, kümmerte sich um den Haushalt und die vier Kinder, zwei Mädchen und zwei Jungen. Irmgard war die zweitjüngste. Von der Mutter, die sich nach einem Erweckungserlebnis einem pfingstlerisch gefärbten Pietismus zuwandte, lernte sie, welchen Halt der Glaube in Krisenzeiten geben kann.

Irmgard Daser besuchte in Rohr die Volksschule und im nahe gelegenen Vaihingen die Realschule. In den dreißiger Jahren schloss sie sich der weiblichen evangelischen Jugend, den „Weggenossen“, an, die von dem Leiter des Evangelischen Reichsverbandes weiblicher Jugend in Berlin, Pfarrer Otto Riethmüller, maßgebend geprägt war. Riethmüller, der auch als Kirchenlieddichter hervortrat, war ab 1935 Vorsitzender der Jugendkammer der Bekennenden Kirche, der Oppositionsbewegung evangelischer Christen gegen die Gleichschaltungsbestrebungen der Nationalsozialisten und der ihnen nahe stehenden Deutschen Christen. Ein einjähriger Auslandsaufenthalt im schottischen Edinburgh am Women‘s Missionary College St. Colm‘s 1933/34 bewahrte die siebzehnjährige Irmgard Daser davor, im Zuge der nationalsozialistischen Gleichschaltungsmaßnahmen dem Bund Deutscher Mädel beitreten zu müssen.

Im Oktober 1934 war Irmgard Daser unter denen, die vor dem Haus von Landesbischof Theophil Wurm sangen und beteten, nachdem die Nationalsozialisten über ihn eine "Schutzhaft in mildester Form", eine Art Hausarrest verhängt hatten. Wurm hatte sich der Eingliederung der württembergischen Landeskirche in eine Reichskirche unter dem Pfarrer Ludwig Müller als Reichsbischof widersetzt, wie sie von den Deutschen Christen angestrebt wurde. Am 22. April 1934 hatte Wurm einen Gottesdienst im Ulmer Münster gehalten, der mit dem Anschluss der württembergischen Landeskirche an die Bekennende Kirche gleichzusetzen ist.

Kirchliche Ausbildung und Einfluss der Bekennenden Kirche

Schon früh entstand in Irmgard Daser der Wunsch, einen kirchlichen Beruf zu ergreifen. Sie wollte Gemeindehelferin werden; heute würde man Gemeindepädagogin oder Gemeindediakonin sagen. Da sie jedoch das für die Ausbildung erforderliche Mindestalter von zwanzig Jahren noch nicht hatte, überbrückte sie die Zeit bis dahin, indem sie 1935 eine einjährige Ausbildung in der Säuglingspflege begann. 1936 bis 1938 absolvierte sie dann an der Stuttgarter Diakonieschule die Ausbildung zur Gemeindehelferin, zu der auch ein Praktikum gehörte, das sie in der Kirchengemeinde in Fellbach ableistete. An der Diakonieschule wurde sie auch auf theologischer Ebene mit dem Kirchenkampf konfrontiert. Begierig hörte sie in der Stuttgarter Stiftskirche die Vorträge führender Vertreter der Bekennenden Kirche, etwa des Wuppertaler evangelisch-reformierten Pfarrers Paul Humburg, der Präses der Bekenntnissynode der Kirchenprovinz Rheinland war.

An die schulische Ausbildung schlossen sich zwei halbjährige Gemeindepraktika an. Von Herbst 1938 bis Frühjahr 1939 hielt sich Irmgard Daser für ein halbes Jahr in Florenz auf, wo sie im Deutsch-Evangelischen Pfarramt bei der Aufarbeitung der Registratur mithalf. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, der so genannten „Reichskristallnacht“, wurden im gesamten Reichsgebiet gezielte Terroraktionen gegen Deutsche jüdischen Glaubens durchgeführt. Sie wurden misshandelt, in Konzentrationslager verschleppt oder ermordet. Synagogen und Friedhöfe wurden geschändet, Geschäfte und Wohnungen verwüstet. Viele Juden entschlossen sich daraufhin, Deutschland zu verlassen. Diejenigen, die über Genua in die USA auswanderten, machten im Deutschen Evangelischen Hospiz Zwischenstation, das zum deutschen Pfarramt in Florenz gehörte. Irmgard Daser nahm an ihrem Schicksal großen Anteil und half, soweit es möglich war.

Ihr zweites Praktikum führte sie nach Berlin zur dortigen Stadtmission. Deren stellvertretender Vorsitzender, Pastor Erich Schnepel, wurde der jungen Praktikantin, die die Leitung eines Jugendkreises übernommen hatte, durch seine gläubige Widerständigkeit gegenüber dem NS-Regime zum Vorbild. Durch ihn fand sie, wie sie selbst schreibt, „zu einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus“.

Gemeindearbeit unter den Bedingungen der Diktatur

Ihre erste feste Stelle trat Irmgard Daser im Frühjahr 1939 an der Gedächtnisgemeinde in Stuttgart-West an. Die Rahmenbedingungen für die Arbeit waren nicht einfach; aber es gab auch Möglichkeiten, Verbote und Ausgrenzung zu unterlaufen. Die evangelischen Jugendverbände waren schon zu Beginn des „Dritten Reiches“ aufgelöst, die ihnen angehörenden Kinder und Jugendlichen in die Hitlerjugend eingegliedert worden. Religionsunterricht und kirchliche Aktivitäten waren staatlicherseits aus den Schulen verbannt. Die religiöse Unterweisung der jungen Menschen, die sich weiter zur Kirche hielten, verlegte man deshalb in Privatwohnungen, um dort miteinander die Bibel, das Evangelium lesen zu können. Mit Schülerinnen des Königin-Olga-Stifts, des in der Weststadt gelegenen Mädchengymnasiums, traf sich Irmgard Daser vor Schulbeginn zu Andacht und Gebet. Jugendfreizeiten, die ebenfalls nicht mehr stattfinden durften, wurden in der Ferienmansarde der verstorbenen Großmutter Daser in Freudenstadt oder in Pfarrhäusern abgehalten.

Auch wenn inzwischen so mancher Jugendliche fernblieb und der Druck von außen immer mehr zunahm, konnten Jugendgruppen noch bis weit in die Kriegszeit hinein zusammenkommen. Besonders eindrücklich waren die Mädchentreffen im Pfarrhaus in Köngen bei Esslingen. Hatten 1933 etwa 300 Mädchen daran teilgenommen, so waren es 1944 mehr als 940. Besonders Dr. Manfred Müller setzte sich als württembergischer Landesjugendpfarrer und Vorsitzender der Konferenz der Landesjugendpfarrer der Bekennenden Kirche trotz staatlicher Repressalien vehement für den Erhalt der kirchlichen Jugendarbeit ein. Irmgard Daser, überzeugt von ihrem Auftrag, hatte es vor allem ihrem Vorgesetzten, Stadtpfarrer Erwin Ißler, zu verdanken, „dass manche jugendliche Unvorsichtigkeit keine negativen politischen Auswirkungen für mich und die mir Anbefohlenen hatte. Vor allem aber sehe ich Gottes bewahrende Hand über dieser Zeit, durch die junge Menschen den Parolen des Dritten Reiches widerstehen lernten – und im Glauben an Jesus Christus gestärkt wurden“.

Mit dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg. Der Westen Stuttgarts blieb lange von den Luftangriffen verschont, die die alliierten Bomber ab 1940 auf die Stadt flogen. Der große Angriff in der Nacht vom 12. auf den 13. September 1944 brachte dann jedoch Tod und Vernichtung über den Innenstadtbereich und den westlichen Stadtteil. Über 90 Prozent der Häuser wurden zerstört. Fast tausend Menschen starben, 1600 wurden verwundet, einige blieben vermisst. Pfarrer Ißler und Irmgard Daser versuchten, die Toten zu identifizieren, was nur in Ausnahmefällen möglich war. „An den beiden Identifizierungstagen brauchte ich nichts zu essen. Der Hunger war einem Übelkeitsgefühl gewichen. Es war kaum auszuhalten, in diese verquälten Gesichter der Erstickten zu sehen, die dann wie Holz gestapelt auf Leiterwagen zum Friedhof gefahren wurden.“ Dabei hatte sie selbst einen schweren Verlust zu beklagen. 1941 waren im selben Monat ihr Verlobter, den sie drei Jahre zuvor in Berlin kennen gelernt hatte, und einer ihrer Brüder an der Ostfront gefallen.

Entscheidung für die Mutterhausdiakonie

Im August 1946 erhielt Irmgard Daser von der Oberin des Diakonissenmutterhauses der Olgaschwestern, Diakonisse Sophie Schweikhardt, einen Brief, in dem diese anfragte, ob sie nicht Diakonisse werden wolle. Weil sie ihre alt gewordenen Eltern, vor allem den kranken Vater versorgen musste, lehnte Irmgard Daser jedoch ab. Nach dem überraschenden Tod des Vaters im Dezember 1947 wiederholte die Oberin der Olgaschwestern ihre Anfrage. Und jetzt sagte Irmgard Daser – nach reiflicher Überlegung und einem Gespräch mit der Mutter – ja. Anfang Mai 1948 trat sie als Jungschwester in das Olgamutterhaus ein.

Die Mutterhausdiakonie war für sie etwas vollkommen Neues. Auf ihren Wunsch hin gestand man ihr zu, am Karl-Olga-Krankenhaus die Ausbildung zur Krankenschwester zu absolvieren, die aufgrund ihres Abschlusses in der Säuglingspflege auf ein Jahr reduziert wurde. Im Herbst 1949 legte sie das staatliche Examen ab. Eigentlich hatte sie die Begleitung der Verbandsschwestern, der später Diakonische Schwestern genannten zweiten Schwesterngruppe des Mutterhauses neben den Diakonissen, übernehmen sollen, die fast durchweg Krankenschwestern waren. Doch dann übertrug man ihr die Betreuung der Pflegeschülerinnen und pflegerische Aufgaben im Krankenhaus. Am 11. Juni 1950 wurde sie zur Diakonisse eingesegnet. Ihr Gedenkspruch aus dem apokryphen „Buch der Weisheit“ kann als Hinweis darauf gelesen werden, was die Grundlage ihres Lebens und ihrer Arbeit von nun an sein sollte: „Die auf ihn vertrauen, werden seine Zuverlässigkeit erfahren, und die treu sind in der Liebe, werden bei ihm bleiben.“

Bereits zu Beginn des Jahres 1950 war Schwester Irmgard ans Kreiskrankenhaus nach Heidenheim entsandt worden, in dem die Olgaschwestern – mit einigen Jahren Unterbrechung während des „Dritten Reiches“ – seit 1887 den Pflegedienst versahen. Sie war dort, wie sie schreibt, „Mädchen für alles“. Ohne jede Vorerfahrung hatte sie im gynäkologischen Operationssaal die erkrankte Narkoseschwester zu vertreten. Nur dank der Unterstützung durch eine Mitdiakonisse, die ihr später zu einer engen Weggefährtin wurde, Operationsschwester Maria Rentschler, ging alles gut. Gleichzeitig sollte Schwester Irmgard eine Filiale der Stuttgarter Krankenpflegeschule aufbauen. Die Schülerinnen wurden in Heidenheim ausgebildet, legten das Examen aber in Stuttgart ab. Man versuchte so dem Mangel an Schwesternnachwuchs entgegenzuwirken, der sich immer deutlicher abzeichnete. Doch schon 1952 wurde die Ausbildungsarbeit wieder aufgegeben, weil sich das Olgamutterhaus wegen fehlender Schwestern ganz aus dem Pflegedienst des Krankenhauses zurückziehen musste.

Erfüllung in der Gemeindejugendarbeit

Schwester Irmgard nahm für einige Monate die Vertretung der Gemeindeschwester in Ludwigsburg wahr, als ihr vom Evangelischen Jugendwerk in Württemberg die Aufgabe der Bezirksjugendreferentin für Heidenheim angetragen wurde. In Heidenheim und Umgebung waren 25 Olgaschwestern in der Gemeindekrankenpflege tätig, sodass Schwester Irmgard mit einem guten schwesterlichen Rückhalt rechnen konnte. So nahm sie das Angebot an und bezog noch 1952 als Dienstsitz das zum Mutterhaus gehörende Olgahaus in Steinheim am Albuch, bevor sie 1954 in das neu erbaute Gemeindehaus in Mergelstetten, heute ein Stadtteil von Heidenheim, übersiedeln konnte. Zu den mittäglichen und abendlichen Jugendkreisen und weiteren Veranstaltungen, auch zu gelegentlichem Religionsunterricht in der Grundschule fuhr sie anfangs mit dem Motorroller, später mit dem eigenen Auto. Schwester Irmgard gibt offen zu: „Ich kam nicht überall an mit meiner Arbeit. Den einen war ich zu wenig pietistisch, den andern zu fromm.“ Dennoch fiel ihre Arbeit auf fruchtbaren Boden. Über die Jahre konnte sie einen Stamm an jungen Mitarbeiterinnen aufbauen, mit denen sie großenteils noch heute in Verbindung steht.

Besonders eindrücklich waren in den sechziger Jahren die Mädchenfreizeiten in der Schweiz, in Kandergrund im Berner Oberland und in Gampabing im Montafon. Seit 1958 arbeitete Schwester Irmgard in sehr guter Weise mit dem Heidenheimer Bezirksjugendpfarrer Karl Neef zusammen. Von 1957 bis 1964 führte sie zudem in Balingen zusammen mit Diakonisse Emma Eberhardt, Unterrichtsschwester und später Oberschwester am dortigen Kreiskrankenhaus, diakonische Freizeiten für Mädchen durch, um diese für den Pflegeberuf und den Eintritt in die Schwesternschaft zu gewinnen. Bis zu zehn Teilnehmerinnen halfen vormittags auf den Stationen mit und trafen sich nachmittags zum Bibelgespräch, zum Singen oder zu kleinen Ausflügen. Insgesamt 25 Mädchen, die diese Freizeiten besucht hatten, entschieden sich später für die Krankenpflegeausbildung und einige von ihnen traten auch in die Verbandsschwesternschaft des Mutterhauses ein.

Neben der Arbeit mit den jungen Menschen leistete Schwester Irmgard zusätzlich noch Vertretungsdienste, als Nachwache im Krankenhaus und als Gemeindeschwester in Giengen an der Brenz, als Lehrerin an der Balinger Krankenpflegeschule. Für die Bewährung als Diakonisse erhielt sie 1956 das silberne Ehrenkreuz der Olgaschwesternschaft.

Lehrtätigkeit an den Krankenpflegeschulen des Olgamutterhauses

Die Ansprüche an die Krankenpflegeausbildung wuchsen in den sechziger Jahren. Die Ausbildungsdauer wurde 1965/66 auf drei Jahre heraufgesetzt. Der schulische Unterricht und die praktische Ausbildung auf den Stationen mussten erhöhten fachlichen und didaktischen Anforderungen genügen. So entschloss sich Schwester Irmgard, noch einmal die Schulbank zu drücken und sich zur Unterrichtsschwester, zur Lehrerin für Pflege weiterzubilden. Dazu besuchte sie von Oktober 1964 bis März 1965 einen Lehrgang am Sozialen Seminar der Kaiserswerther Diakonissenanstalt in Düsseldorf. Die eigentlich auf ein Jahr bemessene Zusatzqualifikation war aufgrund ihrer pädagogischen Vorbildung auf ein halbes Jahr verkürzt worden. 1965 übernahm sie als einzige Unterrichtsschwester die neu gegründete Krankenpflegeschule am Krankenhaus in Neuenbürg im Schwarzwald. Die Aufgabe erschien ihr riesengroß. Nicht nur den Lehrbetrieb hatte sie von Grund auf aufzubauen. Auch den Unterrichtsstoff, den sie vermitteln sollte, musste sie sich in mühsamer Arbeit erst selbst aneignen.

Doch nicht viel später stand schon wieder ein Wechsel an. Im Oktober 1967 holte man Schwester Irmgard ans Karl-Olga-Krankenhaus, wo sie die seit vielen Jahren in der Ausbildung tätige Diakonisse Emma Stumpff unterstützen sollte. Der überraschende Schritt war notwendig geworden, weil die ursprünglich für die zweite Lehrerstelle vorgesehene Diakonisse die Unterrichtstätigkeit nicht angetreten hatte. 1968 kam als dritte Lehrkraft Diakonisse Irmgard Stolz an die Schule, die zwei Jahre später, als Schwester Emma Stumpff in den Ruhestand ging, die Schulleitung übernahm. Schwester Irmgard Daser war zuvor gefragt worden, ob sie sich vorstellen könne, Schulleiterin zu werden. Doch sie hatte abgelehnt, weil sie sich dafür für zu alt hielt.

Die siebziger Jahre brachten der Schule nicht nur eine größenmäßige Erweiterung im Blick auf Auszubildende, Klassen und Lehrkräfte, sondern auch eine inhaltliche Professionalisierung in pädagogischer, didaktischer und schulorganisatorischer Hinsicht, die Schwester Irmgard nach Kräften mittrug. Sie unterrichtete die Fächer Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde, Ernährungslehre, Biologie und Psychologie. Aber nicht weniger wichtig als der Fachunterricht war ihr die Profilierung des Schullebens vom christlichen Glauben her, ein Anliegen, das sie mit Schulleiterin Schwester Irmgard Stolz teilte. Schwester Irmgard Daser sorgte für die Einbindung von Religionsunterricht in den Fächerkanon, führte regelmäßige Morgenandachten ein und regte die Gründung eines Schülerbibelkreises an, dessen Mitglieder nicht nur gemeinsam die Bibel auslegten, sondern auch außerhalb des Krankenhauses, sogar einmal auf dem Stuttgarter Hauptbahnhof christliche Lieder vortrugen. In den Jahren 1970 bis 1978 organisierte sie einen Schülergebetskreis, der morgens um halb sechs Uhr vor Schichtbeginn in der Theodor-Fliedner-Kapelle des Krankenhauses zusammenkam. Und mit interessierten Schülerinnen ging sie sonntags auch immer wieder in die Ludwig-Hofacker-Kirche zum Gottesdienst mit Pfarrer Winrich Scheffbuch, den sie von Mergelstetten her kannte.

Schwester Irmgard wohnte auf dem Krankenhausgelände mitten unter den Schülerinnen, jedenfalls bis zum Umzug von Schule und Internat in ein eigenes Gebäude. „Aber es war ein anderer Typ von Jugend, als ich ihn bisher kannte. In den 1968er Jahren waren die Schülerinnen freier, frecher und z.T. aufmüpfiger. Einzelne konnten mir vorhalten, was ich in der ‚Erziehung‘ falsch machte, was überholt war. Wir haben manchen Kampf miteinander ausgefochten, aber wir bekamen eine annehmbare Hausordnung hin und hatten ein ganz passables Gemeinschaftsleben miteinander. Auch machten wir zusammen ‚Stockfeste‘ fröhlicher und geselliger Art mit viel Gaude, im Flur auf Kissen hockend. Da waren alle gern dabei.“

Breites Engagement für Mutterhaus und Kirche

Neben ihrer pädagogischen Hauptaufgabe hatte sich Schwester Irmgard schon immer anderweitig engagiert. Und auch als für sie im April 1983 der Feierabend, der Ruhestand, kam, den sie seit 1988 im Mutterhaus verbrachte, änderte sich daran nichts.

1971 bis 1977 gehörte sie als Mitglied des pietistisch ausgerichteten Gesprächskreises „Lebendige Gemeinde“ der württembergischen Landessynode, dem Parlament der Landeskirche, an. Zu dieser Aufgabe war sie durch den damaligen Vorsitzenden des Evangelischen Jugendwerks Württembergs und späteren Ulmer Prälaten Rolf Scheffbuch gekommen. Im Mutterhaus war Schwester Irmgard Daser viele Jahre Mitglied des Diakonissenrates und des Verwaltungsrates. Von 1966 bis 1990 führte sie zuerst in Neuenbürg, dann im Karl-Olga-Krankenhaus und in zahlreichen Kirchengemeinden mit Unterstützung eines Arztes und der Stuttgarter Unterrichtsschwestern Kurse in häuslicher Krankenpflege durch. Laien sollten pflegerisch geschult werden, um der Gemeindeschwester bei der Pflege ihrer Angehörigen zur Hand gehen oder deren Pflege selbst übernehmen zu können. Daneben dienten die Kurse auch der Fortbildung der Gemeindeschwestern.

Viele Jahre war Schwester Irmgard eine wichtige Säule im Andachtsdienst des Mutterhauses, arbeitete im Redaktionskreis für dessen Mitteilungsblatt mit, gab in der der Krankenpflegeausbildung im Karl-Olga-Krankenhaus vorgeschalteten Biblisch-Diakonischen Vorschule Unterrichtsstunden, leitete den Seniorenchor und die Seniorengymnastik und beteiligte sich an der Seelsorge an ihren kranken Mitschwestern. In den siebziger und achtziger Jahren konnte man im Evangeliums-Rundfunk Wetzlar Andachten und andere Beiträge von ihr hören. Sie verfasste von Volks- und Kirchenliedern, der schlichten, gefühlsbetonten Lyik eines Paul Gerhardt und Matthias Claudius inspirierte Gelegenheitsgedichte und entwickelte Tonbildserien für die verschiedensten Anlässe innerhalb und außerhalb des Mutterhauses, schrieb Texte für Publikationen und brachte selbst zwei Büchlein heraus. Groß ist bis heute der Kreis ihrer Freunde, mit vielen stand und steht sie im Briefwechsel.

Wie mobil und agil Schwester Irmgard Daser bis ins höchste Alter war, ist auch daran abzulesen, dass sie erst mit 89 Jahren das Autofahren aufgab. Noch die 100jährige schrieb ihre Texte am Computer. Zur Feier ihres hundertsten Geburtstages kamen über 120 Gäste ins Mutterhaus der Olgaschwestern.

Leben im Zeichen der Versöhnung

In den achtziger Jahren näherte sich Schwester Irmgard Daser verstärkt der charismatisch ausgerichteten Geistlichen Gemeinde-Erneuerung in der evangelischen Kirche an, freilich ohne dass sie sich ganz von dieser Bewegung vereinnahmen ließ: „Manches Überschwängliche lehnte ich ab, als bibelorientierter Christ.“ Eine besondere Bedeutung erlangte für sie 1988 das Gedenken an den fünfzigsten Jahrestag der Reichspogromnacht im Rahmen der „Aktion Versöhnungswege“. Im Oktober 1994 nahm sie am „Versöhnungsweg“ nach Polen teil, wo in ökumenischen Gottesdiensten in Breslau, Auschwitz, Birkenau und Warschau die Schuld an den Juden bekannt und die Bitte um Vergebung ausgesprochen wurde. „Diese Reise war so aufwühlend und erschütternd, aber auch frohmachend durch die Worte und Umarmungen bei der Vergebung und Versöhnung.“

Schon 1957 hatte sie Möbelstücke, die in die USA ausgewanderten Juden gehört hatten und von ihr 1942 nach der Zerstörung des elterlichen Hauses in Rohr in einer Bombennacht gekauft worden waren, an die Israelitische Kultusgemeinde zurückgegeben. Damals war es für sie „ein neues Erlebnis, wie Gott unzweideutig in unsere Herzen hineinreden kann und sich in unser Leben einmischen will. Sein Wille ist es, dass wir reinen Tisch machen, wo wir es können“. Besonders in den späteren Jahren wurde ihr das Anliegen der Vergebung und Versöhnung, nicht zuletzt auch für sie selbst, immer wichtiger.

Evangelische Pädagogik vom Menschen aus

Als Unterrichtsschwester wie als Gemeindehelferin war Schwester Irmgard Daser Pädagogin im eigentlichen Sinn des Wortes. Von der bereits in den 1930er Jahren von Gerhard Bohne und Oskar Hammelsbeck entwickelten und nach dem Krieg von Helmut Kittel neu aufgegriffenen religionspädagogischen Konzeption der evangelischen Unterweisung herkommend, die den schulischen Religionsunterricht wie die Jugendarbeit, aber auch die Diakonissenbildung der damaligen Zeit bestimmte, verstand sie Glaube als vertrauensvolle Annahme des Wortes Gottes. Das Lernen an einer evangelischen Schule, die evangelisch geprägte Pflegeausbildung sah sie als Angebot an die jungen Menschen, sich dem Leben der christlichen Gemeinde zu öffnen. Sie war überzeugt, dass ihnen die Begegnung mit Jesus die Chance eröffnet, nicht nur für den Beruf, sondern fürs Leben zu lernen.

Ihre Tätigkeit an der Krankenpflegeschule verstand Schwester Irmgard Daser deshalb keinesfalls allein vom rein Fachlichen oder Beruflichen her. Sie wollte nie in der Ausbildung ausschließlich Wissen oder Fertigkeiten vermitteln, so wichtig ein fundiertes Wissen für den Pflegeberuf ist, im Unterricht nicht vorrangig Inhalte durchnehmen, und seien es religiöse. Sie wollte noch mit dem scheinbar sachlichsten Unterrichtsthema immer das Menschliche im Menschen ansprechen. Es ging ihr um die persönliche Begegnung mit den jungen Leuten, in der überwiegenden Mehrzahl Mädchen und Frauen, denen sie in Schule und Ausbildung und darüber hinaus zum menschlichen Gegenüber werden wollte. Entgegen der verbreiteten Tendenz zur Überbetonung der zu vermittelnden Sache vertrat sie, so könnte man in Abwandlung einer bekannten reformpädagogischen Formel sagen, eine klare "Pädagogik vom Menschen aus“.

Der christliche Verkündigungsauftrag, das die "weibliche Bildung" in besonderer Weise bestimmende Prinzip der "Erziehung durch Beziehung" und der Anspruch der Vermittlung eines soliden pflegerischen Wissens bildeten in ihrem pädagogischen Wirken eine unauflösbare Einheit. Mit leicht humorvoll-überpointierendem Unterton hat sie ihren pädagogischen Ansatz einmal so charakterisiert: „Zuerst musste der Stoff gelernt werden. Sonst wollte ich sie einfach alle mögen.“

Nachtrag: Am 16. August 2016 ist Diakonisse Irmgard Daser nach kurzer schwerer Krankheit im 101. Lebensjahr verstorben. Beerdigt ist sie auf dem Gräberfeld der Olgaschwestern auf dem an das Olgamutterhaus angrenzenden Bergfriedhof in Stuttgart-Ost.

Literatur

1. Primärliteratur

  • Irmgard Daser: Äußerer und innerer Aufbau (1926-33) / Diakonie im Dritten Reich (1933-1945), in: Rainer Walz (Hg.): Chronik des Diakonissenmutterhauses der Olgaschwestern in Stuttgart e.V., Stuttgart: Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern in Stuttgart e.V. 1980 (Olga-Kommentare), S. 15-32
  • Irmgard Daser, in: Beate Scheffbuch-Eichele/Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Bibel und Bekenntnis (Bearb.): Nicht vergeblich! Ansprachen vom 7. Gemeindetag unter dem Wort. 29. Ludwig-Hofacker-Konferenz am 6. Juni 1985 in Stuttgart auf dem Messegelände Killesberg, Korntal: Schürrle 1985
  • Irmgard Daser: Besuch aus dem Schwarzwald. Altvorsteher Pfarrer Rühle und Frau zu Gast im Mutterhaus, in: Olgabriefe. Mitteilungen aus dem Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern in Stuttgart e.V. 104, 2, 2003, S. 11f.
  • Irmgard Daser: Neustrukturierung des Werks (1976-1986), in: Rudolf Mahler (Hg.): "Gott sendet seine Güte und Treue". Der Weg des Diakonissenmutterhauses der Olgaschwestern von 1976 bis 2001, Stuttgart: Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern in Stuttgart e.V. 2003, S. 7-28
  • Irmgard Daser: „Eins aber ist not“ – Lukas 10,38-42, in: Rudolf Mahler im Auftrag des Diakonissenmutterhauses der Olgaschwestern in Stuttgart e.V. (Hg.): Biblische Schlüsseltexte zur Diakonie mit Bildern aus dem Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern in Stuttgart und dem Karl-Olga-Krankenhaus, Backnang: Jahrbuch-Verlag 2005, S. 38-43
  • Irmgard Daser: Menschen. Gedichte zu allerlei Anlässen im Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern. Hochdeutsch und schwäbisch, hg. Rudolf Mahler, Stuttgart: Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern in Stuttgart e.V. 2007
  • Irmgard Daser: Dank für das neugestaltete ERlebt, in: ERlebt. Zeitschrift der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung im Bereich der evangelischen Landeskirche in Württemberg 44, Juni 2009, S. 22 (online)
  • Irmgard Daser: Einblicke in mein Leben. Jahrgang 1916, Stuttgart: Steinkopf 2009
  • Irmgard Daser: Gruß der Schwestern. Losung vom 08. September 2011, in: Olgabriefe. Mitteilungen aus dem Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern in Stuttgart e.V. 112, 2, 2011, S. 14f.
  • Irmgard Daser: Österliches Quodlibet, in: Olgabrief. Nachrichten aus dem Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern 116, Febr. 2015, S. 15 (online)
  • Irmgard Daser: A Dieu!, in: Olgabrief. Nachrichten aus dem Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern 117, Okt. 2016, S. 12 (online)
  • Irmgard Daser, in: Helmut Beaupain (Hg.): Lesefrüchte, o.O. o.J., S. 63

2. Sekundärliteratur

  • v.A.: Evangelischer Krankenpflegeverein stimmt der Ludwigsburger Sozialstation zu. Bericht über die Jahresarbeit – Dekan Dr. Grau dankte für die Arbeit der Olgaschwestern, in: Ludwigsburger Kreiszeitung vom 26.1.1974 (online)
  • Rainer Walz (Hg.): Chronik des Diakonissenmutterhauses der Olgaschwestern in Stuttgart e.V., Stuttgart: Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern in Stuttgart e.V. 1980 (Olga-Kommentare)
  • Barbara Huber: Zur Geschichte der Krankenpflegeschule am Karl-Olga Krankenhaus in Stuttgart von 1872 bis 1990, unveröffentlichte Hausarbeit, Humboldt-Universität zu Berlin 1995
  • Barbara Huber/Rudolf Mahler: Unveröffentlichtes Interview mit Diakonisse Irmgard Daser im Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern in Stuttgart von 1995
  • Karl-Olga-Krankenhaus GmbH (Hg.)/Barbara Mailänder (Red.): 125 Jahre Krankenpflegeschule am Karl-Olga-Krankenhaus, Stuttgart: Karl-Olga-Krankenhaus GmbH 1997
  • Wolfgang Kress: Schwester Irmgard Daser: Gemeindehelferin in einer schlimmen Zeit, in: 's West-Blättle. Informationen, Einkaufstipps, Vereinsmitteilungen aus dem Stadtbezirk Stuttgart-West 19, 11, Nov. 2003, S. 1f.4
  • Rudolf Mahler (Hg.): "Gott sendet seine Güte und Treue". Der Weg des Diakonissenmutterhauses der Olgaschwestern von 1976 bis 2001, Stuttgart: Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern in Stuttgart e.V. 2003
  • Erika Hillegaart: Im Sinne "biblischer Feldbestellung" tätig, in: Der Teckbote vom 14.3.2005 (online)
  • Rudolf Mahler: Danke! Für die Diakonissen Irmgard Daser und Margarete Banzhaf, in: Olgabriefe. Mitteilungen aus dem Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern in Stuttgart e.V. 106, 1, 2005, S. 13f.
  • Rudolf Mahler: Vorwort, in: Irmgard Daser: Gedichte zu allerlei Anlässen im Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern. Hochdeutsch und schwäbisch, hg. Rudolf Mahler, Stuttgart: Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern in Stuttgart 2007, S. 3f.
  • Rudolf Mahler: Diakonisse Irmgard Daser, in: Irmgard Daser: Gedichte zu allerlei Anlässen im Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern. Hochdeutsch und schwäbisch, hg. Rudolf Mahler, Stuttgart: Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern in Stuttgart 2007, S. 117f.
  • Daser, Irmgard, in: Württembergische Landesbibliothek Stuttgart/Badische Landesbibliothek: Landesbibliographie Baden-Württemberg online, 6.11.2009
  • Rudolf Mahler: Die Krankenpflegeschule der Olgaschwestern am Städtischen Krankenhaus Heilbronn, am Bezirkskrankenhaus Heidenheim, am Karl-Olga-Krankenhaus in Stuttgart, in: Evangelisches Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Stuttgart gGmbH (Hg.)/Rudolf Mahler (Red.): 10 Jahre EBZ – 160 Jahre evangelische Krankenpflegeausbildung in Stuttgart, Backnang: Jahrbuch Verlag 2013, S. 43-72
  • Großes Fest zum 90. Geburtstag von Schwester Irmgard Daser. Generationentreffen mit vielen Glückwünschen, in: Olgabrief. Nachrichten aus dem Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern in Stuttgart 116, Febr. 2015, S. 1 (online)
  • "Der liebe Gott hat mich so alt werden lassen", in: Cannstatter Zeitung/Untertürkheimer Zeitung vom 21.1.2016 (online); dass., in: Eßlinger Zeitung vom 21.1.2016 (online)
  • Hundert Jahre Leben - Irmgard Daser, in: Baden-Württemberg Stiftung (Hg.): 100! Was die Wissenschaft vom Altern weiß, Stuttgart: Hirzel 2016, S. 164-174
  • Hundert und happy, in: Baden-Württemberg Stiftung (Hg.): Jahresbericht 2016, Stuttgart 2016, S. 113f. (online)
  • Andreas Steidel: Mit 100 noch am Computer, in: Evangelisches Gemeindeblatt für Württemberg vom April 2016 (online)
  • Kurz nach ihrem 100. Geburtstag im Olgahaus. Trauer um Schwester Irmgard Daser, in: Olgabrief. Nachrichten aus dem Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern 117, Okt. 2016, S. 1 (online)
  • Stefan Loos: Diakonisse Irmgard Daser, in: Olgabrief. Nachrichten aus dem Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern 117, Okt. 2016, S. 11 (online)
  • Helmut Trömel: Nachruf für Schwester Irmgard Daser 1916-2016, in: Erlebt. CGE-Württemberg. Infoblatt. Geistliche Gemeinde-Erneuerung in der evangelischen Landeskirche 74, Deu. 2016, S. 12 (online)
  • Nachruf, in: Evangelische Heilandskirchengemeinde Stuttgart-Berg: Gemeindebrief, Dez. 2016/Febr. 2017, S. 7 (online)
  • Daser, Irmgard, in: leobw. Landesarchiv Baden-Württemberg: Landeskunde entdecken online, 2017

Die Zitate sind dem autobiografischen Buch von Diakonisse Irmgard Daser „Einblicke in mein Leben“ aus dem Jahr 2009 entnommen. Das Zitat am Schluss dieses Beitrags entstammt dem von ihr 1995 gegebenen Interview.

Erstfassung 11.3.2015, überarbeitete und erweiterte Fassung 22.10.2017, überarbeitete und erweiterte Fassung 3.9.2018


Rudolf Mahler