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Kurs H2/19: Ein Rückblick auf unser "Projekt Schulstation"

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Wir starteten am 10. April 2022, einem Sonntag Nachmittag, in unser dreiwöchiges „Projekt Schulstation“ im Diakonie Klinikum Stuttgart auf der Station P 32, einer kardiologischen Station.

Die anfängliche Aufregung wurde durch den herzlichen Empfang der examinierten Pflegekräfte schnell beschwichtigt und wir bekamen unsere erste Übergabe dieses Projekts.

Natürlich bestanden zu Beginn noch einige Schwierigkeiten, wie z.B. die Orientierung auf der Station und im Haus, neue digitalisierte Dokumentationsmöglichkeiten und die Vielzahl der Patienten mit ihren verschiedenen Krankheitsbildern.

Auch die Organisation war im Laufe der ersten Woche noch etwas holperig: An wen wende ich mich bei Unsicherheiten oder wenn ich z.B. bei einem etwas pflegeintensiveren Patienten Hilfe brauche? Wie strukturiere ich mich und meinen mir zugewiesenen Bereich? Wie gehe ich mit dem ärztlichen Dienst um? Wie arbeite ich neue ärztliche Anordnungen aus? Und noch vieles mehr.

Durch den regelmäßigen Austausch innerhalb der Klasse, mit den examinierten Pflegekräften und den Lehrern des EBZ sowie durch die sich einschleichende Routine konnten jedoch im Laufe der zweiten Woche schon einige der anfänglichen Stolpersteine behoben werden.

Doch wo sich ein Problem auflöste, entstanden auch wieder neue, nur zum Glück weniger als zuvor.

Es kam z.B. zu Krankheitsausfällen unter uns Auszubildenden, welche die Schichtplan-Gruppe immer wieder forderten. Auch der Umgang mit den examinierten Pflegekräften und mit dem ärztlichen Dienst stellte uns hin und wieder vor eine Herausforderung. Punkte diesbezüglich waren: wie sehr sollten die examinierten Kräfte in unser Handeln eingreifen, sollte der Schichtleiter eigene Patienten haben oder sich nur um das Organisatorische kümmern und weiterhin der Umgang mit dem ärztlichen Dienst.

Diese Schwierigkeiten wurden bei einer Personalversammlung klassenintern besprochen und konnten größtenteils aus dem Weg geräumt werden.

Die dritte Woche lief dann am flüssigsten, denn wir wurden langsam aber stetig zu einem eingespielten Team. Die Kommunikation untereinander war deutlich besser als am Anfang, der Ablauf war strukturierter, die Aufgabenverteilung war klarer definiert und das gesamte Treiben auf Station verlief ruhiger und nicht so „chaotisch“ wie zu Beginn des Projekts.

Wir sind alle sehr froh das Projekt „Schulstation“ durchgeführt zu haben. Wir sehen es als große Chance das bisher erlernte Wissen für unser Examen und in unserem weiteren Werdegang mit einfließen zu lassen. Auch für die Klassengemeinschaft war das Projekt förderlich, da es uns alle nochmal etwas mehr zusammengeschweißt hat.