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Die Mitte ist bunt

























Historisches Stadtviertel trifft auf diakonische Vielfalt, zumindest für die vier Tage des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Stuttgart.
Das Leonhardsviertel (schwäbisch: s’ Städtle) wurde über Nacht zum bunten, pavillongespickten Diakonie-Viertel.
Es ist Donnerstag, der 4. Juni 2015, Kirchentag in Stuttgart.
Das Thermometer zeigt 34 °C an und der Nachtwächterbrunnen dient als perfekte Abkühlung für die Besucher. Direkt hinter dem Brunnen, schattig gelegen, stellt sich ein Trio unter dem Motto „ Pflege tut Gutes“ vor: Das Evangelische Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Stuttgart (kurz: EBZ), das Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall und verschiedene Diakoniestationen.
Junge Auszubildende und Lehrkräfte, sowie Pflegekräfte werben kreativ für die Berufe in der Pflege.

Ausbildung? Ein- oder dreijährig? Oder doch ein duales Studium? Alles möglich, das EBZ bietet alle Varianten an.
Am Pavillon wird’s praktisch! Die Besucher haben die Möglichkeit für einen Moment im wahrsten Sinne des Wortes in die Rolle der Gesundheits- und Krankenpfleger/in zu schlüpfen: Kittel, Haube, Mundschutz, Handschuhe, Stethoskop und sogar ein Mantel für Isolationsbereiche stehen zur Verfügung.
Wem das Anziehen bei der Außentemperatur zu anstrengend ist, kann mit dem Kopf durch die verschiedenen Stellwände schlüpfen.
Es wird fotografiert, geteilt, geliked, gelacht.
Auf die experimentierfreudigen Besucher wartet die Händedesinfektion: Mittels fluoreszierenden Flüssigkeiten und Schwarzlicht kann selbst geprüft werden, ob die Händedesinfektion korrekt und erfolgreich war. Erleichterte Gesichter. Die Hände leuchten vollständig hell.
Noch schnell zum Blutdruck messen und dann kann es weiter zum nächsten Stand gehen.
Nicht nur Besucher schlendern durch das Diakonieviertel, auch der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe ist zu Gast.
Fazit: Die Mitte ist bunt, die Pflege ebenso!